Gefahren im Stall: Zu kleine Türen

Türen sind immer eine Gefahrenstelle im Umgang mit Pferden. Das Pferd kann leicht erschrecken wenn die Tür zufällt und meist ist es eng, so dass man leicht zwischen Türrahmen und Pferd eingeklemmt wird.

Türen sind also eh schon immer ein kritischer Punkt – noch schlimmer ist das, wenn die Türen zu klein sind. Leider gibt es immer noch in vielen Ställen normale Türen, durch die die Pferde geführt werden. Besonders bei gesattelten Pferden ist das sehr leichtsinnig, da das Pferd noch breiter is, als normal und seine eigene Breite nicht richtig einschätzen kann. Das ist hochgefährlich und sollte auf jeden Fall vermieden werden weil

– das Pferd sich den Schädel an der zu niedrigen Oberkante anschlagen kann. Dazu reichst schon ein einfaches Kopf hochreißen. Das Anschlagen des Kopfes an einer Kante von oben kann gefährliche Verletzungen zur Folge haben, da hier empfindliche Knochenvorsprünge sind, die leicht absplittern können.

– das Pferd den Führenden zwischen sich und dem Türrahmen einklemmen kann, wenn es vorspringt. Das ist nicht nur unangenehm sondern kann auch böse Folgen haben, etwa gebrochene Rippen.

– das Pferd sich leicht die Hüfthöcker anschlagen kann. Diese Knochenvorsprünge sind sehr empfindlich. Schlägt sich das Pferd hier an, kann das leicht Prellungen, Platzwunden und Knochenabsplitterungen zur Folge haben.

Da sich diese Gefahren meist leicht vermeiden lassen, sollten Sie es wirklich strikt vermeiden, Ihr Pferd durch zu kleine Türen zu führen.

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Letzte Aktualisierung am 9.03.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API