Galoppwechsel: Vier Arten, in den richtigen Galopp zu kommen

Der Galopp ist die einzige Gangart, von der es zwei Versionen gibt: Den Links-Galopp und den Rechts-Galopp.

Der Galopp wird nach dem Vorderbein benannt, das sich einzeln bewegt und den Galoppsprung abschließt. Man spricht von Handgalopp, wenn das Pferd mit dem Vorderbein führt, dass auf der Innenseite der Wendung führt.

Die Fußfolgen im Galopp
Die Fußfolgen im Galopp

In den meisten Fällen ist es sinnvoll im Handgalopp zu reiten, da es dem Pferd so sehr viel leichter fällt sich in der Wendung auszubalancieren. Gerade im Springparcours kann das entscheidende Sekunden bringen.

In der Dressur wird ohnehin immer der Handgalopp gefordert, wenn nicht ausdrücklich Außengalopp angesagt wird. Der Außengalopp wird vor allem in der L-Dressur gefordert und ist ein Test für Versammlung und Gleichgewicht.

Daher ist es wichtig von einem Handgalopp in den anderen Wechsel zu können. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten:

Durchparieren und neu angaloppieren

Das ist die einfachste Möglichkeit den Galopp zu wechseln. Man pariert das Pferd zum Trab durch, reguliert das Tempo, stellt es auf die neue Hand ein und galoppiert dann auf der neuen Hand an.

Der einfache Wechsel

Die verfeinerte Form des Durchparierens ist der Einfache Wechsel. Dabei pariert man zum Schritt durch und nach 3-4 Schritten galoppiert man im neuen Handgalopp an. Mehr dazu erfahren Sie unter: Einfacher Galoppwechsel.

Fliegende Wechsel

Die elegantere Lösung ist der fliegende Wechsel. Dabei wechselt das Pferd innerhalb einer Flugphase von einem Handgalopp in den anderen.

Das ist die praktischste Lösung, den Galopp zu Wechsel und kommt in allen Reitdisziplinen vor. Allerdings ist der Fliegende Wechsel nicht ganz einfach für Pferd und Reiter.

Mehr dazu erfahren Sie unter: Was sind Fliegende Galoppwechsel?

Über dem Sprung

Die für das Springen beste Lösung ist es, den Galopp über dem Sprung zu wechseln. Das heißt, der Reiter muss einen guten Überblick haben und wissen in welche Richtung es nach dem Sprung weitergeht und die entsprechende Wendung schon über dem Sprung einleiten.

Das Pferd sollte dann bereits im richtigen Handgalopp landen und so ohne Verzögerung den nächsten Sprung angehen können.

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