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Brüchige Hufe behandeln

Gerade im Sommer sind bei vielen Pferden die Hufe brüchig. Brüchige Hufe sind nicht nur hässlich, sondern führen zu Problemen beim Beschlagen und setzen im Extremfall das Pferd außer Gefecht.

Daher sollten Sie rechtzeitig gegen brüchige Hufe vorsorgen, bevor große Risse entstehen. Es gibt zwei Ursachen für die ausgebrochenen Hufe. Zum einen zu trockenes Horn und zum anderen ein Mangel an Mineralien und Vitaminen.

Meist tritt jedoch nicht nur eines der Probleme isoliert auf. Bei den vielen Pferden liegt eine Kombination aus beiden Problemen vor.

Um den Mineralien und Vitamin-Haushalt Ihres Pferdes wieder ins Gleichgewicht zu bringen, sollten Sie ihm ein Mineralfutter zufüttern. Halten Sie sich dabei unbedingt an die Fütterungsempfehlung des Herstellers. Weniger ist kein Problem, zuviel Mineralien und Vitamine können aber schädlich sein. Besonders wichtig für Hufe und Fell sind Biotin und Zink.

Gerade im Sommer, wenn die Pferde viel Schwitzen ist es sinnvoll Mineralfutter zuzufüttern. So gleichen Sie die Verluste durch den Schweiß aus.

Um die fehlende Feuchtigkeit im Hufhorn auszugleichen, helfen nur viel Wasser und der gezielte Einsatz von Huffett. Bei zu trockenen Hufen ist es nicht sinnvoll, täglich Huffett aufzutragen. Dadurch bildet sich nämlich eine Fettschicht auf dem Huf, die das Eindringen von Wasser verhindert. So wird der Huf eher noch trockener als feuchter.

Besser ist es, die Hufe zwei bis dreimal pro Woche nach dem Reiten abzuwaschen und anschließend mit etwas Huffett oder Huföl einzupinseln.

Sind die Hufe extrem trocken, waschen Sie sie mit etwas Seife ab, um die Fettschicht zu entfernen. Anschließend stellen Sie das Pferd für circa 10 Minuten ins Wasser. Ideal dafür ist ein Bach oder flacher Teich, steht das nicht zur Verfügung tut es auch ein Wassereimer für jeden Fuß. Sie sollten dann aber nicht alle Füße gleichzeitig in Eimer stellen. Die meisten Pferde bekommen dabei Panik. Lieber immer nur einen oder zwei Füße ins Wasser stellen.

Nachdem sich die Hufe so voll Wasser saugen konnten verhindert eine Fettschicht, dass das Horn gleich wieder austrocknet. Dabei unbedingt auch die Hufsohle mit einfetten, da hier besonders viel Feuchtigkeit verloren geht. Diese Behandlung nicht täglich vornehmen. Das wäre zu viel des Guten und würde die Hufe spröde machen. Ein bis zweimal pro Woche reicht.

Alle diese Maßnahmen brauchen allerdings eine Weile, bis sie wirken. Erst wenn genügend neues stabiles Horn nachgewachsen ist, bleiben die Risse und Sprünge aus. Das dauert etwa drei bis vier Monate.

Bessert sich der Zustand der Hufe trotzdem nicht, bitten Sie den Tierarzt ein Blutbild zu machen, um festzustellen, ob das Pferd irgendwelche schwerwiegenden Mangelerscheinungen hat.

Mit dem Hufschmied sollten Sie über einen anderen Beschlag sprechen, der die betroffenen Bereiche der Hufwand entlastet. Der kann zum Beispiel eine breitere Auflagefläche für den Huf haben oder die Aufzüge an einer anderen Stelle.



ich finde die seiten supper ! sehr hilfsreiche tipps !
[Nadine egbers | 28.05.2007]

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Habe gehört man kann solche Hufe, besonders mit Spalten, mit einem
Kunstharz oder so "flicken" um Steine und weitere Spaltungen zu
vermeiden.
Weiß jemand, etwas darüber oder sogar wo man das bekommt?
Lg Nathie und Kira
[Nathalie | 03.05.2008]

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um die Hufe im Sommer zu wässern, ohne diese in Wassereimer stellen zu
müssen, gibt es sog. Waterboots. Sie sehen aus wie Hufglocken, haben
aber innen mehrere Schichten Filz. Diese legt man wenige Minuten ins
Wasser, damit sie sich vollsaugen können und bringt sie dann am Huf an
(mit Klettverschluss)und lässt sie dann ca 20 Minuten dran. Gibts bei
ebay unter 10 Euro/Paar neu zu bestellen. Bei empfindlichen Pferden,
die nicht im Wassereimer ruhig stehen bleiben ganz praktisch
[Martina | 14.08.2008]

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