Der Begriff Hufrolle steht häufig als Kurzform für Hufrollenentzündung – was tun?

Der Ausdruck „Hufrolle“ lässt viele Pferdebesitzer entsetzt aufhorchen, da dieser Begriff häufig als Kurzform für die Hufrollenentzündung oder –nekrose verwendet wird. Diese Erkrankungen sind leider weit verbreitet und sorgen dafür, dass viele Pferde nicht mehr schmerzfrei laufen können. Dieser Artikel soll ein wenig aufklären und zum Verständnis der Krankheit beitragen.

Erst mal etwas grundsätzliches: Die Hufrolle selbst ist nichts schlimmes, sondern ein Sammelbegriff für anatomische Strukturen, die jedes Pferd viermal hat. Die Hufrolle setzt sich aus dem Strahlbein, dem unteren Ende der tiefen Beugesehne und dem Hufrollenschleimbeutel zusammen. Diese Strukturen spielen zusammen mit dem Strahlkissen eine wichtige Rolle bei der Stoßdämpfung beim Auffußen.

Der Aufbau der Hufrolle
Der Aufbau der Hufrolle

Hufrolle hat noch eine andere Bedeutung

Das was landläufig als Hufrolle bezeichnet wird, heißt eigentlich korrekter Hufrollen-Syndrom. Da die Hufrolle nicht nur eine Struktur ist, fasst dieser Begriff eine ganze Reihe von Erkrankungen zusammen. Die häufigste ist die Hufrollenentzündung, bei der das Gelenk zwischen Hufbein, Kronbein und Strahlbein oder der Hufrollenschleimbeutel entzündet sind. Diese Entzündung verursacht dem Pferd beim Auftreten Schmerzen. Die Entzündung kann den Knorpel zerstören und so zu Veränderungen am Knochen führen.

Schlimmer und häufig Folge einer unbehandelten Entzündung ist die Strahlbein-Nekrose. Dabei wird das Strahlbein nicht mehr richtig mit Blut versorgt. In der Folge wird der Knorpel nicht mehr richtig versorgt und zerstört. Außerdem wird mit der Zeit auch das Strahlbein selbst zerstört und kann brechen.

Weitere mögliche Ursachen für das Hufrollen-Syndrom sind Veränderungen an den Ansatzpunkten der Sehnen und Bänder.

Das Hufrollen-Syndrom tritt meist an den Vorderbeinen auf, da hier durch die anatomische Verhältnisse stärkere Stoßbelastungen auftreten. Probleme mit der Hufrolle an den Hinterbeinen sind selten.

Das Hufrollen-Syndrom kommt häufig nicht alleine. Begleiterscheinungen sind oft Arthrose im Hufgelenk oder eine Degeneration des Strahlkissens. Beide Erkrankungen haben ähnliche Ursachen, wie das Hufrollen-Syndrom oder können Folge davon sein.

Ursachen der Hufrollenentzündung

Die Ursachen für das Hufrollen-Syndrom sind umstritten, in Frage kommen viele Faktoren.

  • Unumstritten ist, dass zu enge Hufe und untergeschobene Trachten Hufrollenerkrankungen begünstigen.
  • Zu wenig Bewegung schädigt die Knorpel im Hufgelenk und das Strahlkissen, da diese nicht richtig mit Nährstoffen versorgt werden. In der Folge werden vermehrt Schwingungen auf die Hufrolle übertragen, was auch hier zu Schädigungen führt.
  • Falscher Hufbeschlag, der den Hufmechanismus behindert, setzt ebenfalls den Dämpfungsmechanismus des Hufes außer Kraft, was die Hufrolle schädigt.
  • Zusätzlich wird eine genetische Komponente vermutet, die zu einer Schwäche in der Hufrolle führt.

Symptome der Hufrolle

Folgende Symptome sind typisch für das Hufrollen-Syndrom:

  • klammer Gang
  • Taktstörungen in engen Wendungen
  • vermehrtes Verweigern beim Springen, vor allem wenn das Pferd groß abspringen muss oder bei hohen und weiten Hindernissen.
  • Laufunlust auf harten Böden
  • Entlasten eines Vorderbeins
  • häufiges Stolpern

Meist tritt im Anfangsstadium keine deutliche Lahmheit auf, sondern das Pferd wirkt eher laufunlustig und steif. Oft weigern sich die Pferde, enge Wendungen zu gehen und verweigern beim Springen zunehmend den Dienst.

Diagnose von Tierarzt

So diagnostiziert der Tierarzt ein Hufrollensyndrom:

Haben Sie eines der oben genannten Symptome bei Ihrem Pferd festgestellt, sollten Sie einen Tierarzt zu Rate ziehen, der Ihren Verdacht überprüft.

Die üblichen Untersuchungsmethoden, wie Beugeproben und das Abdrücken des Hufes mit einer Hufzange ist meist negativ oder nur schwach positiv.

Auch beim Vortraben an der Hand und an der Longe ist meist keine eindeutige Diagnose möglich.

Meist lässt der Tierarzt das Pferd danach auf einem engen Zirkel auf hartem Boden traben. Hier sind typischerweise Taktstörungen zu sehen. Bestätigt wird die Diagnose normalerweise durch eine Leitungsanästhesie. Wird der Bereich unterhalb des Kronbeins betäubt, sollten die Taktstörungen verschwinden.

Der nächste Schritt ist ein Röntgenbild, auf dem der Tierarzt beurteilen kann, ob knöcherne Veränderungen am Hufbein oder Strahlbein vorliegen. Eine Ultraschalluntersuchung und eventuell ein Kernspin, geben können dazu beitragen, die genaue Ursache des Hufrollen-Syndroms zu klären.

Behandlung von Hufrolle

Folgende Behandlung hilft beim Hufrollen-Syndrom:

  • Der Standard-Ansatz für die Behandlung ist es die Entzündung in der Hufrolle zu bekämpfen und die anatomischen Strukturen zu entlasten. Dazu wird ein entzündungshemmendes Medikament (meist Cortison) direkt an die Hufrolle gespritzt. Zusätzlich bekommt das Pferd weitere Entzündungshemmer über das Futter. Um den erkrankten Bereich zu entlasten bekommt das Pferd einen Spezialbeschlag. Meist sind das Eiereisen mit einem Polster darunter. Das Polster verringert die Stoßbelastungen, die auf den Huf wirken. Das Eiereisen entlastet die tiefe Beuge-Sehne und vermindert so den Zug auf die Hufrolle.
  • Zu Beginn der Behandlung sollten Sie Stoßbelastungen für den Huf vermeiden. Gleichzeitig ist Bewegung wichtig, um den Stoffwechsel im Huf anzuregen. Das heißt möglichst viel Bewegung im Schritt auf weichem, aber nicht zu tiefem Boden. Dabei sollten sie enge Wendungen vermeiden. In der Praxis sind das meist Ausritte durch Wälder und über Wiesen.
  • Weitere Ansätze zur Behandlung sind Stoßwellen-Therapie und spezielle Medikamente, die die Durchblutung fördern und so die Beschwerden lindern sollen. Diese Therapien sind jedoch noch recht neu und die Heilungs-Chancen noch nicht durch Studien belegt.
  • Neben dem Spezialbeschlag ist eine Huforthopädische Behandlung ein Weg, die Hufsituation zu verbessern. Viele sehen diesen Weg als sinnvoller, da durch das entfernen der Eisen der Hufmechanismus verbessert wird.
  • Durch spezielle Futtermittel kann die Entzündung gehemmt werden. Dabei bieten sich Weidenrinde, Teufelskralle und Ingwer an. Extrakte aus der Grünlippigen Miesmuschel können helfen, den Knorpel besser zu versorgen. Es gibt auch Medikamente, die den Knorpelaufbau fördern sollen.

Auch nach der Therapie Rücksicht nehmen

Alle diese Therapien können den Entzündungsprozess lediglich stoppen. Die bereits vorhandenen Veränderungen bleiben bestehen und sind ein Risikofaktor. Daher ist es wichtig, bei der weiteren Nutzung des Pferdes auf diese Einschränkungen Rücksicht zu nehmen. Sind Hufrollen-Veränderungen diagnostiziert, die bereits zu einer Entzündung geführt haben, sollten Sie das Pferd sorgfältig managen. Das heißt, wenn überhaupt, nur mäßig springen. Hohe und weite Sprünge sollten die Ausnahme sein. Auch beim Ausreiten sollten Sie auf die Erkrankung Ihres Pferdes Rücksicht nehmen. Vermeiden Sie lange Strecken auf hartem Boden und wählen Sie Trab- und Galoppstrecken sorgfältig aus. In der Dressur sollten Sie auf enge Wendungen möglichst verzichten.

Mit diesen Maßnahmen lässt sich ein Hufrollensyndrom meist ganz gut in den Griff bekommen, soweit noch keine größeren Schäden vorhanden sind. Viele Pferde bleiben so noch lange reitbar.

Ist es soweit, dass das Pferd dauerhaft Schmerzen in der Hufrolle hat, gibt es noch die Möglichkeit eines Nervenschnitts (Neurektomie). Dabei werden die Nerven, die die Hufrolle innervieren durchtrennt. Dadurch wird der hintere Teil des Hufes schmerzunempfindlich und gefühllos. Das Pferd kann jetzt also wieder schmerzfrei laufen. Zu Beginn stolpern Pferde mit Nervenschnitt häufig, da sie sich erst an das neue Gefühl in den Hufen gewöhnen müssen.

Der Nervenschnitt macht das Pferd schmerzfrei, behebt das zugrunde liegende Problem aber nicht. Daher besteht auch weiterhin die Gefahr, dass die Veränderungen so groß werden, dass das Strahlbein durchbricht, was für das Pferd sehr schmerzhaft ist. Da das Pferd die Schmerzen nicht mehr spürt, belastet es die entzündete Hufrolle zu stark, was die Veränderungen beschleunigen kann. Es liegt also in der Verantwortung des Besitzers das Pferd weiterhin sorgfältig zu managen, auch wenn es scheinbar beschwerdefrei ist. Mehr als gelegentliches freizeitmäßiges Reiten sollten Sie einem solchen Pferd nicht mehr zumuten. Wichtiger sind viel Bewegung auf der Koppel und eine artgerechte Haltung.

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44 Gedanken zu “Der Begriff Hufrolle steht häufig als Kurzform für Hufrollenentzündung – was tun?

  1. Also, hier erstmal ein ganz gazn grosses Lob an Alle, die für dieses Forum die Berichte schreiben!
    Erstklassig!
    Von Kissing Spines, Hufrollen-Syndrom usw. hört man ja derzeit überall, nur was das alles ganz genau ist, wusste ich bislang nicht – jetzt schon und es war super verständlich erläutert!! Supersuper!
    Ich werde bestimmt in nächster Zeit noch viele Abende „bei Euch“ verbringen, um Neues zu lernen!
    Macht weiter so!!!!
    VG
    Ina

  2. Also wir haben die Problematik in Zusammenarbeit mit unserem Huforthopäden sehr schnell in den Griff bekommen. Der ist bei uns der einzige der eine sogenannte Horizontaltherapie anwendet. Ich war zwar
    wirklich misstrauisch auch wegen der kosten. Aber das Ergebnis spricht für sich. Im übrigen geht mein Pferd ohne Beschlag. Schade das sie Therapieform wohl noch nicht so verbreitet ist das sie hier aufgezählt wird

  3. Habe selbst eine 5jährige Stute mit Hufrolle!!Was heisst bei diesem Problem lange reitbar?Ist eine Paintstute und lahmt nur,wenn man enge Wendungen nach links reitet.rechts kein Problem.
    Möchte 2-3einsteiger-westernturniere reiten mit Ihr.(Trail und Horsemanship).Wäre das auf Dauer ein Problem?Sie ist auf Turnier sehr brav.Muss nicht viel trainieren daheim.

  4. Bei meinem Pferd wurde auch eine Hufrollenentzündung auf beiden Vorderbeinen diagnostiziert. Der Tierarzt hat Spezialeisen verordnet und drei Monate nur im Gelände Schritt reiten. Wenn es dann nicht besser werden sollte, muss man medikamentös eingreifen. Meine Frage ist nun, kann ich jemals wieder mit so einem Pferd richtig Dressur reiten bzw. voll belasten? (Turniere reiten?) Desweiteren laß ich auf einer Internetseite das Eisen genau das falsche wären und die Krankheit sogar heilbar ist, was meint ihr dazu?

  5. habe eine 13-jährige stute. sie fing im herbst 2006 zum lahmen an, daraufhin wurde arthrose diagnostiziert, nachdem ich mir bei der tierärztin nicht sicher war, fuhr ich mit ihr in eine tierklinik (april 2007), dort wurde hufrollenentzündung diagnostiziert, im juli 2008 kam dann der nervenschnitt, darauf hatte sie boxenruhe und dann langsames training, man kann sagen , dass sie nach dem nervenschnitt ca. 3-4 monate gerade war, bin sie dann ab und zu mal geritten (Ausritte), nach ca. 4 Monaten (12/2007) ging sie wieder lahm, es ging wieder ab in die tierklinik, wo mir dann mitgeteilt wurde, dass sie nun ein sehnenproblem hat, der nervenschnitt aber völlig korrekt war. ich solle sie 3-4 monate in ruhe lassen (mit koppelgang) u. dann gucken, wie es ihr geht. hab immer wieder mal nachgeschaut, sie ist aber bis heute lahm. ich werde es jetzt noch mit nem schmerzmittel versuchen (buta) und dann schau ich mal wie´s ihr damit geht. kennt vielleicht jemand von euch so einen fall? wäre für eingige tipps sehr dankbar!

  6. habe einen 15 jährigen wallach, bei ihm wurde vor einer woche hufrollenentzündung festgestellt. nun bekommt er entzündungshemmer ins futter und morgen einen spezialbeschlag. momentan läuft er lahmfrei durch die schmerzmittel. kann mir jemand sagen wie lang es dauert bis man die erfolge des spezialbeschlag sieht.
    schonmal danke für eure antworten.

  7. Hallo,
    bei meinem 14jährigen Wallach wurde vor 2Jahren Hufrollenentzündung festgestellt.Daraufhin mußte ich ihn beidseitig operieren lassen(Nerveschnitt).Alles verlief ohne Probleme.Nach der Ruhezeit habe ich dann wieder mit leichter Arbeit begonnen, und war sehr zufrieden´(nicht gestolpert usw).Es ist ein reines Freizeitpferd und wird nicht viel belastet.Gestern nun meine schlimmsten Befürchtungen-er lahmt wieder.Die Nervenenden haben sich wahrscheinlich wieder getroffen-was wohl nicht so selten ist.Werde es nun röntgen lassen in der Hoffnung das er nochmal operiert werden kann.

  8. wir haben eine 15 jährigen walach der vor kurzem den befund bekommen hat und jetzt mit dem orthopädischen beschlag muss ich sagen läuft er besser aber immer noch sehr geklemmt vorne. denke er muss sich daran auch gewöhnen. enge wendungen auf hartem boden gehen garnicht mehr, macht den eindruckt das er stacksich läuft. aber ich kann es nur empfehlen den schlag auszuprobieren. sonst wirklich tolle seite weiter so.

  9. Hallo
    ich habe einen 8 jährigen Criollo, ich habe im Februar die Diagnose Hufrollenentzündung bekommen. Er fing mit einer leichten Lahmheit an, und diese war auch nur sporadisch zu sehen.
    In der Klinik haben wir mit der Schleimbeutelpunktion angefangen und einem speziellen Beschlag (Polster), danach lief er richtig gut. Seine Bewegungen war wieder viel freier. Vor 4 Wochen fing er auf einem Ausritt an zu lahmen, und zwar so stark das ich dachte das strahlbein wäre gebrochen. In der Klink haben wir auf dem röntgenbild dann gesehen, das massiver veränderungen am strahlbein sind. Innerhalb von 5 Monaten änderte sich der Befund von leicht auf gravierend. Er bekam dann 3 Wochen entzündunghemmer und einen neuen beschlag, mit dem er wieder laufen konnte. Wir haben dann auch vor 2 wochen eine Tildren-Infusion machen lassen.
    Es hat alles nichts gebracht, wir bekommen die entzündung einfach nicht zum stoppen und lahmheit nicht wett. In der Klinik haben wir jetzt die Nerven überbeansprucht mit eiem Medikament, welches die Schmerzweiterleitung verhindert. Bis jetzt läuft er gut und auch schmerzfrei. Hat jemand noch eine Idee was ich noch machen kann ? Ein Nervenschnitt kommt nicht in frage.

  10. Großes Lob an die Schreiberin. Habe jetzt erst mal richtig kapiert was Hufrolle eigentlich und was msn „dagegen“ machen kann. Bin sehr beeindruckt. Danke für die gute Information

  11. Bei meinem Wallach wurde mit 13 Jahren Hufrolle auf allen vier Beinen festgestellt… an den Vorderhufen war sie schon weit fortgeschritten!
    Ich möchte euch allen Mut machen…. es gibt nicht nur die bekannten Methoden!!! Eine noch relativ unbekannte OP-Methode (PERIVASKULÄRE SYMPATHEKTOMIE) hat uns so sehr geholfen dass mein Pferd hinterher besser lief als vorher (weil schmerzfrei)… nach dieser OP sind die Pferde wieder voll belastbar, ich darf dressur, springen und gelände reiten und auf Turniere gehen. Nach der OP (im März 2006) habe ich sogar zwei S-Dressur Platzierungen und diverse M-Platzierungen mit ihm gesammelt, kann es jedem nur empfehlen!!!! 😀
    Durch eine bessere Durchblutung in den Hufen wird die Krankheit gestoppt. Mein Pferd läuft seitdem lahmfrei. Wenn man die Rehaphase diszipliniert durchführt sind die Chancen sehr hoch dass man die Hufrolle abhaken kann!!!! 😉
    Ich hoffe ich kann vielen damit neue Impulse geben!?

  12. Bei meinem Pferd (14) ist vor 10 Jahren eine Hufrollenentzündung festgestellt worden. Tierarzt ordnete Spezialbeschlag an mit Einlagen- wie üblich.Ging immer ganz gut, für ein paar Wanderritte ,bischen Gelände und ein paar Reitstunden hat es immer gereicht. Bis zum Sommer 2008. Da fing er an fast monatlich eine Woche zu lahmen, mal vorne , mal hinten…. Habe zweimal Hufschied gewechselt und zum Herbst eine Hufpflegerin kennengelernt, die bei Dr. Strasser gelernt hat.Und runter mit den Eisen.. Das ist jetzt drei Monate her und er humpelt und humpelt und humpelt…. Langsam bicht es mir das Herz…kann mir jemand helfen??? Tip oder Empfehlung ?? Kann ih nicht mehr sehen daher humpelnd in seinem Auslauf…. :-((

  13. Hallo!
    Finde den Artikel ganz gut, mir ist nur ein kleiner „Fehler“ aufgefallen:
    Im Text steht: „Es gibt auch Medikamente, die den Knorpelaufbau fördern sollen.“
    Man kann den Knorpel (sog. hyaliner Korpel, den man an Gelenkflächen findet) nicht wieder aufbauen, wenn er einmal abgenutzt ist.
    Bei ehemaligen Spitzensportlern, die auch Abnutzungen an den Gelenkflächen haben, werden „Gelenke neu eingebaut“ , so dass sie wieder einigermaßen laufen können, den hyalinen Korpel kann man auch beim Menschen nie wieder herstellen, wenn er abgenutzt ist.
    Eine andere Möglichkeit sind die Kortisonspritzen, die im Text stehen, aber auch diese können wie oben erwähnt die Entzündung nur hemmen. Lassen Sie sich also keine Medikamente aufschwatzen, die den hyalinen Knorpel wieder herstellen sollen!
    (Bin Ergotherapeutin in der Ausbildung und habe selbst ein Pferd mit Arthrose)

  14. ich habe eine 12 jährige warmblutstute. sie ist dressur sowie auch springen ausgebildet und bin auch turniere mit ihr gegangen. genau vor einem jahr fing sie an auf der rechten hand auf dem zirkel taktunreinheit zu zeigen was mich sehr stutzig machte. ich dachte sie hat sich die schulter gezerrt weil es scheinbar daher kam. beim springen verweigerte sie nie. nach zwei wochen verschlimmerte sich ihre taktunreinheit in erhebliche lahmheit. deshal zog ich unseren tierarzt hinzu und er diagnostizierte „hufrolle“. ich war zunächst sehr geschockt das ich wusste was das bedeutet.ich kann sie nie mehr so reiten wie sonst. nach ungefähr drei monaten behandlung und die ständige angst das sie es nicht schaffen würde, hat sie es geschafft und war 8 monate lahmfrei. ich ritt sie bedingt und vermied enge wendngen. vor ca. einem monat find sie wieder an taktunreinheit zu zeigen und bekam wieder spritzen equi und andere entzündungshämmer und natürlich wieder den spezialbeschlag. doch dies nütze nichts mehr und sie lahmt immer noch. weiss jem was ich noch versuchen kann außer die behandlungsmethoden die hier aufgelistet sind? denn diese hat sie schon bekommen außer die stoßwellen-therapie. wenn sie nicht wieder lahmfrei läuft möchte ich sie allerdings auch nicht leiden lassen. hat jem noch einen rat für mich?
    viele grüße

  15. Hallo Silvia, mein Pferd hat auch eine Hufrollenentzündung und das schon sehr lange. Ich habe keinen Nervenschnitt gemacht sondern nach allen Strohhalmen gegriffen, die mir der Tierarzt hingehalten hat.Ich habe viel, viel Geld und Tränen investiert. Leider geht es ihm trotz allem nicht besser.Das Problem an den Schmerzmitteln sind auf Dauer die Nebenwirkungen.Mein Pferd wollte nicht mehr fressen und hat Stoffwechselprobleme bekommen( verliert nur sehr schlecht Winterfell). Jetzt habe ich mich dazu entschlossen ihm Gnadenbrot zu geben und ganz auf Medikamente zu verzichten.Mir ist bewusst, dass ich mich von ihm verabschieden muss wenn er wieder Schmerzen hat.
    Liebe Silvia, ich möchte dir keine Angst machen, doch meine Erfahrung mit dieser Krankheit ist, dass jede Therapie kurzfristig hilft und Hoffnung macht aber die Krankheit immer weiter fortschreitet und die Symptome immer heftiger werden.
    Ich wünsche dir und deinem Pferd alles Gute.

  16. Hallo,
    ich hab ein kleines problem, meine 5-jährige stute hat schon oft gelahmt, nun schon wieder..
    normalerweise ging das immer wieder von alleine weg, jetzt hatten wir einen tierarzt dran der sagte, das sie wohl wegen des fesselkopf lahmen würde, allerdings sähe die hufrolle nicht normal aus. wir röntgen das jetzt bald.
    Kann ich sie denn wieder reiten?
    Sie ist lieb, egal wie lange sie stehen müsste, sie könnte sogar auf die wiese da sie dort nur frisst und nicht rumrast.. aber werde ihc dieses pferd innehrlab kurzer zeit einschläfern müssen:(?
    ich kenne mich ja nicht aus..
    bitte um rat 🙂

  17. hallo nicole
    mein pferd ist 15 und lahmte auch ständig.ein spezial beschlag vom Ortopädischen hufschmied hilft auf jeden fall.
    sie lahmt nun überhaupt nicht mehr….springen darf sie trotzdem nicht mehr.
    lg Kristina

  18. Hallo,
    vor fast 1 Jahr musste ich mich zum ersten Mal mit der sogenannten Hufrollenentzündung beschäftigen. Mein Pferd wurde vom Tierarzt als „schlachtreif“ eingestuft, und es bestand keine Aussicht auf Heilung…! Zudem kamen auch noch Röntgenaufnahmen, die einen Strahlbeinbruch zeigen sollten. Ich habe nicht aufgegeben und bin über Osteopathen, Heilpraktiker und jeder Menge Eigeninitiative bei eigener Recherche auf das Thema „Barhuf“ gestoßen. Da ich selber Naturwissenschaftlerin bin, leuchte mir das Prinzip und die Therapie nach Dr. Hiltrud Strasser ein. Eine sehr engagierte Huforthopädin fing an die Hufe meines Pferdes nach Strasser zu schneiden. Er ist inzwischen wieder völlig gesund, läuft im Gelände und auf Wiese, tobt, springt und erfreut sich seines Lebens – alles Barhuf! Ich kann jedem, der Probleme mit Lahmheiten hat nur die Umstellung auf Barhuf nach Dr. Strasser empfehlen!

  19. Hallo an alle Pferde-Freunde!!!
    Ich habe mir vor 5 Jahren einen Haflinger gekauft-noch einen von der alten Rasse. Leide hatte ich keine Ahnung von seinem Ausbildungsstand, noch von seiner Gesundheitszustand – aber es war LIEBE auf den ersten Blick !!! Doch kaum gekauf, kam der erst Schreck – Riss im Huf! Hufschmied dabei …Eisen drauf und strenge Diät- denn es waren viel zu viele Kilos (145cm Gurt (für VS-Sattel) – heute Kurzgurt 70cm ). Dann fingen wir an zu trainieren, doch was jetzt? Er lahmt!Auf Nachfrage beim Besitzer bekam ich die Antwort:“Das macht er weil er nicht laufen will!“ Nach langem hin und her-ab zum Tierarzt -Diagnose: „Hufrolle“!!!!!!! Ohne lange zu überlegen haben wir uns für einen Nervenschnitt entschieden! Nach Boxenruhe und Spaziergängen und weiterhin Diät, hieß es nach 3Monaten das erste mal wieder reiten. Nach vier Monaten das erste mal wieder Galopp! Leute was aoll ich sagen – ich habe viel Dressur geritten um ihn wieder Tritt sicher zu machen. Und jetzt habe ich so ein Zuverlässiges und Trittsicheres Pferd! Ein Nervenschnitt war für uns die richtige Lösung. Klar ist die chronische Entzündung noch da – aber er hat keine Schmerzen und macht jeden Unsinn mit.
    Ich wünsche Euch und euren Lieblingen alles Gute

  20. Bei meiner 13 Jährigen Stute wurde vor 2 Monaten Hufrolle im Stadion 3 bis 4 festgestellt durch Röntgen.
    Seitem reite ich sie nicht mehr. Nun läuft sie schon seit Wochen wieder wie eine 1.
    Zuvor stakselte sie viel und stolperte oft. Und das über ein Jahr als ich sie von Eisen auf Barfuß umstellte. Deshalb nahm ich die Symphtome nicht so ernst.

    Ich habe nur ein leichtes Schmerzmittel über 10 Tage ins Futter gegeben.

    Kann es denn sein das sich Hufrolle in diesem Endstadion so schnell erholt… ??

    Sie läuft super auf Hartem Boden. Teerstraßen usw.
    Auch schon vor der Diagnose lief sie dort sehr gut !

    Währe für Antworten von kennern sehr Dankbar.
    Hier meine e-mail adresse Sandy_8233@hotmail.com
    Da ich total ratlos und Baff bin.

    Liebe Grüße !

  21. habe eben vor 30 minuten erfahren, das mein 6-jähriger trakkehner auch unter hufrolle leidet. kann gar nich mehr aufhören zu heulen. sollte mal nen spitzen dressurpferd werden, kann ich mir denn jetzt wohl abschminken:(.meiner soll jetzt erst mal gespritzt werden.wie hoch ist die chance auf verbesserung? wie groß ist die chance das ich mit ihm doch noch mal ne m-dressur reite? und wie hoch ist denn jetzt die Lebenserwartung?

  22. Hi Lotti,
    wart erst mal ab wie schlimm das ganze ist und ob sich die entzündung wieder zurückbildet. Sind noch keine Schäden an den Bändern entstanden kann das Ganze gut zum Stillstand gebracht werden, dann ist auch eine M-Dressur wieder drin. Das Pferd wird zwar nie wieder ganz gesund, lässt sich aber mit ein paar vorsichtsMaßnahmen wieder gut als Dressurpferd einsetzen

  23. hallo
    wir haben eine 17jahrige Stute bei der heute der Tierarzt auch Hufrolle fest gestellt hat sie lahmt sehr er hat Ihr Entzündungshämmende Mittel verschrieben wir hoffen es wird wieder besser Hat jemand noch eine Idee was wir unternehmen können das wäre nett
    Elisabeth 13.10.09

  24. Hallo Silvia!

    Ich hoffe du liest das noch, ist ja schon sehr lange her. Wie geht es deiner Stute jetzt?

    Mein Wallach hat ähnliches durch.
    Er hat seit Mai 2009 mit einem Sehnenschaden zu tun, was jetzt wieder abgeheilt ist – und zwar komplett. Seit 3 Wochen ist er lahm und nun kam die Diagnose nach ewigem hin und her mit Schmerzmitteln: Hufrollenentzünung.
    Super, dachte ich mir natürlich, erst die Sehne und kaum ist die gut die Hufrolle.

    Dass du einen Nervenschnitt hast machen lassen finde ich ziemlich mutig, weil ja nur die Schmerzen genommen sind, aber nicht das Problem behoben ist. Das Pferd ist zwar schmerzfrei, belastet aber deshalb das Bein so sehr, dass die Hufrolle noch schlechter werden kann.

    Zu der Sehne kann ich dir sagen: Ist oftmals nicht so schlimm wie man denkt, wenn sie nicht gerissen ist. Lass dein Pferd nicht komplett stehen! Viel Weidegang wenn sie nicht rumtobt (rennen ist tabu!!) und jeden Tag 30-60 Schritt auf Asphalt (weicher Boden ist tabu, was allerdings für die Hufrolle tödlich ist).

    Sehne und Hufrolle ist ein Teufelskreis, ich denke auch dass mein Pferd jetzt Probleme bekommen hat weil er über ein halbes Jahr auf festem Boden gelaufen ist. Obwohl das normalerweise eine Hufrolle aushalten sollte.

    Na, du kannst mir ja schreiben, über Erfahrungsberichte freut sich ja jeder.
    LG

  25. bei mir im Verein hat auch eines der Schulpferde Hufrollenentzündung. Er ist mei absolutes Lieblingspferd. Die Seite hat mich endlich mal richtig augeklrt in Sache Hufrollenentzündung!!

    Leider sieht es für ihn ziemich schlecht aus. Der Verein findet keinen der ihn übernimmt, ist ja auch verständlichandererseithat er es auch nicht verdient im schulbetrib zu laufen naja zur zeit lauft er mit schmerzmittel und damit geht auch ganz gutaber sobald man es absetzt fängt er an zu lahmen….mal schauen was mit ihm passiert. Dass schlimmste wird sein dass sie ihn einschläfern werden….

  26. Bin ein bisschen spät…habe die Seite aber jetzt erst entdeckt!! Ich habe mir einen drei jährugen Wallach 2006 gekauft mit super Bewegungen.Ankaufsuntersuchung war schon vorhanden und ich haben denen geglaubt.Nach 3 Monaten fing er an zu lahmen, keiner konnte was sehen!Ich habs nur von oben gemerkt -> Klinik meinte evtl. Schleimbeutel entzündet!und es wurde Cortison gespritzt. Dann lief er ein halbes Jahr, war auch auf Turnier und alles war gut!! Wir haben ihn wieder mit Cortison spritzen lassen, dieses mal hielt er drei Monate, dann haben wir es nochmal versucht und es hat gar nichts gebracht! Auf den Röntgenbildern waren aber keine größeren Schäden zu sehen und ich war in drei verschiedenen Kliniken! Die Tierärzte haben sich immer nur gewundert das er sooo doll lahmt! (er konnte eigentlich gar nicht mehr laufen, er ist wie ein Pferd mit Hufrehe gelauen) Jetzt hab ich ihn 1 1/2 Jahre auf die Weide gestellt, nun ist er 7 und ich kann wieder mit ihm arbeiten und er braucht auch keine Spezialeisen mehr. Er steht in einem Offenstall wo er sich nebenbei soviel bewegen kann wie er möchte und das hat wirklich geholfen!! Mitlerweile geht er L/M-Dressur!!

  27. Hallo, mein Pferd ist 18 Jahre alt er hat seit 2 Jahren die Hufrollenentzündung. Am Anfang war es noch besser hatte Kunststoffplatten drinnen seit diesen Winter habe ich Aluplatten drinnen da er auf dem Teer gar nicht mehr gehen wollte nur kleine Schritte und wie mit ner Bremse agezogen. Im Schnee gibts gar kein Problem. Was mich noch stutzig macht ist das er im Schritt total langsam ein Fuß vor den anderen setzt und irgendwie klamm geht, sobald es aber im Trab oder Galopp geht da rennt er wie der Teufel sogar auf dem harten Boden,wie wenn er das im schnellen Gang vergißt das da was weh tun könnte. Irgendwie seltsam. Der Tierarzt kann auch nichts genaues sagen.

  28. Ich behandele u.a.die Podotrochlose oder Hufrollensyndrom recht erfolgreich mit BLUTEGELN.
    Es ist jedoch von unschätzbarem Vorteil, wenn sich die Pferdebesitzer darauf einlassen, ihre Halte- und Fütterungsformen und die „Benutzung“ ihrer Pferde auf die Erkrankung um zu stellen.
    Tatsache ist,dass mit einer konsequenten Gesamtumstellung und der Behandlung mit u.a.Blutegeln die Gesamtstruktur des Hufrollen Apparates und des Stoffwechsels auf Dauer so positiv beeinflusst werden kann, dass die Pferde u.Umständen noch lange geritten werden können.
    B.Schmittmann
    Tierheilpraktikerin
    Reitunterricht
    Verhaltenstraining Pferd-Mensch

  29. Hallo an Alle!

    Ich will mir eine Quater Stute kaufen und beim Ankauf hat sich jetzt leider rausgestellt, dass sie auf dem einen Vorderhuf Hufrolle hat.
    Sie hat jetzt eine Röntgenklasse von 2-3. Normal hätte sie 2 gehabt, aber da bei dem anderen Huf im Vergleich soweit alles in Ordnung ist hat sie 2-3 bekommen.
    Sie ist wird jetzt 5 Jahre alt ung ich wollte dann mit ihr anfangen schön an den Basics und Richtung Reining und Trail zu trainieren. Habt ihr vllt den einen oder anderen Tipp oder Erfahrungsbericht für mich?? Wäre euch wirklich sehr dankbar, weil ich nich so richtig weiß was ich jetzt machen soll.
    KLasse Erläuterungen und Texte auf der Seite, SUPER!!!
    DANKE!!!

  30. Hallo Marry!
    Auch ich habe mir eine 5jährige Quarter Horse Stute für’s Reining angeguckt, die auf beiden Vorderbeinen in engen Wendungen lahm ging. Mein Tierarzt, der die AKU durchgeführt hat, riet mir von dem Kauf ab. Beim Reining ist die Belastung einfach zu hoch, insbesondere bei Stops und Spins. Leider haben viele Quarter Horses Probleme mit der Hufrolle durch die sehr kleinen Hufe, die eine schwächere Durchblutung zur Folge haben.
    Ich würde an deiner Stelle lieber noch weitersuchen. Ich hatte mich auch schon in die kleine Stute verliebt, aber es hat ja keinen Sinn, wenn ein Pferd bereits mit 5 Jahren Hufprobleme hat.
    Viel Erfolg bei deiner Suche und viele Grüße!

  31. Hi Jacky!
    Danke für deinen Tipp!
    Ich hab mich inzwischen auch dazu entschieden weiterzusuchen, da mir das Risiko einfach zu hoch ist. Schade.

    Ich wünsche dir auch viel Glück auf der Suche oder viel Spass mit deinem bereits gefundenen Pferdchen.

    Liebe Grüße und danke nochmal.
    Marry

  32. Ich habe einen 6 jaehrigen palomino QH. Alle 3-5 wochen fing er das lahmen an, also ging ich mit ihm zu meiner Tieraerztin. Wir haben beide Vorderhufe geroengt, und dann der Schock. Die Diagnose war nicht nur Strahlbein Syndrom, NEIN, es war GEBROCHENES Strahlbein. Unheilbar da dieser bruch schon mindestens 1 Jahr alt ist. Zurzeit arbeite ich mit meiner Tieraerztin zusammen und habe mein Pferd mit so genannten EggBars beschlagen, die ihm auch wirklich gut tuen. Er laeuft viel besser mit diesem Beschlag. Vor ca. 3 tagen habe ich mit einer Cortison behandlung angefangen und er scheint schon viel besser zu laufen. Dennoch muss er noch 2 tage ruhe haben und auch dann, langssam anfangen. Ich habe nur eine frage:

    Wie ist das verhaeltnis des Strahlbein Syndroms / Starhlbein bruches mit der Kaelte in Deutschland?

    Zurzeit lebe ich in den USA und werde im naechsten Jahr nach Deutschland zurueck ziehen, dennoch wuerde ich gerne wissen wie die Strahlbein Syndrom erkrankten pferde mit der Kaelte umgehen.

    Ich hoffe von euch zu hoeren!

    C

  33. Also ich konnte bei meinem Pferd keinen Zusammenhang zwischen Kälte und vermehrtem Lahmen aufgrund seiner Strahlbeinerkrankung feststellen. Im Gegenteil – er hat seine Schübe meist im Frühjahr und Sommer bekommen wenns warm ist. Bei einer Freundin ist es ähnlich – deren Stute geht auch meist im Sommer lahm.

  34. ICH SAGTE JA ZUM NERVENSCHNITT!!! Bei meinem Wallach Rico 18 Jahre wurde letztes Jahr am 16.06.2010 an beiden Vorderbeinen ein Nervenschnitt gemacht und jeweils ca 8-10cm lange Nervenstränge empfernt.Bei dieser art von Nervenschnitt wird der Hintere Teil des Hufs still gelegt, vorn in der Hufzehe hat das Pferd das volle Gefühl. Nach 16 Tagen Klinik kam er wieder heim. Wir haben einen Offenstall mit ca 100qm Paddock und somit hatte sich die Boxenruhe bei uns gleich erledigt. Ich habe ihn auch jeden Tag auf die Wiese geleassen, diese halt so abgezeunt das keine Strecke entstand wo er lossausen konnte.
    Nach ca 4 Wochen haben wir wieder langsam angefangen zu reiten und er läuft seitdem einwandfrei, kein stolpern und total klar. Es muß einem natürlich bewußt sein, das so ein Pferd nicht mehr im Sport eingestzt werden DARF( aber das sagt einem eigendlich der normale Menschenverstand)auch enge Wendungen und Sprünge sind tabu.Auch bedarf es einen guten Hufschmid der die Hufe gut bearbeit und sportlich kurz schneidet, das er gut und leicht abrollen kann.Es gibt zwar es keine Zeitliche abschätzung wie lange mein Pferd taktrein läuft ( ich hoffe für immer 😉 , aber wir leben im jetzt und genießen jeden Tag. Mein Rico ist ein reines Freizeitpferd und wir sind im Gelände auf Asphalt, Wiese, Waldweg,Kiesweg ohne probleme unterwegs. Ich bin froh das ich mich trotz meiner ängste,diesen Weg gegagen bin.Dies habe ich auch der guten Aufklährungsarbeit und vollen Unterstützung und vielen Gesprächen mit meinem Tierarzt zu verdanken.

  35. @Sunny: laut meines wissens mit einem Bruch, sehen die chancen nicht gut aus und ist auch weniger mit der Kälte abhänging, es kommt aber auf den Bruch darauf an ob er längst ist, Es kann auch zu einem knochenexplosion kommen da sieht es dann gar nicht mehr gut aus

  36. Hallo,
    ich habe eine 12 jährige Stute gefunde, bei der die Hufrolle, laut anzeige, noch nicht weit fortgeschritten ist.
    Ich kann dass extrem schlecht einschätzen!!
    Hat jemand eine gute erfahrung mit dieser Krankheit und könnte mir sagen wie sich dass entwickeln kann (wie belastbar solche Pferd sind, ob es wieder weg gehen kann…)
    vielen dank
    Amaryllis

  37. Hey Leute
    Ich habe da eine Frage…
    Als euer Pferd das Syndrom bekommen hat, wie habt ihr das gemerkt?
    Weil ich reite einenAraberwallach in der Reitstunde (momentan einmal die Woche) iund die letzten 2 Wochen hat er jedes mal gelahmt! Das tut er sonst nie. Er steht jetzt seit unefähr 1 1/5 Jahren in der Box. Wie er vorher gehalten wurde weiß ich nicht. Meint ir das ich meine Reitlehrerin darauf ansprechen soll?
    Aber die letzten 2 Wochen war er irgendwie auch totel anderst… Er war irgendrie viel aufgeweckter beim reiten und viel aufgeschlossener so (sonst ist er meist ein kleiner Griesgram).
    Was meint ihr? Denn ich mache mir echt Sorgen um ihn!!

  38. Heii ..
    Ich habe mir leider ohne Ankaufsuntersuchung letzes Jahr ein Englisches Vollblut gekauft und es stellte sich raus, dass es eine Hufrolle 4ten grades hat.
    Ich habe jetzt ehrlich gesagt nach dem Bericht Angst sie zu reiten. Er ist ja schon sehr extrem.

    Meine Frage an euch ..
    Was kann ich meinem Pferd zumuten ??
    (Ich bin also generell nur ein Freizeitreiter und gehe nur ins Gelände)
    Und was gibt es für Möglichkeiten es in den Griff zubekommen?

    BITTE HELFT MIR !! ICH WEIß NICHT MEHR WAS ICH MACHEN SOLL !

  39. @Sassi: Heeii ..
    Ich habe mir auch eins gekauft, wusste aber leider nichts von der Hufrolle ..
    Also wenn du keine tuniere reiten willst, würde ich sie kaufen.
    Aber wirklich nur als Freizeitpferd.
    Mein Tierarzt meint, springen soll ich auf jedenfall bei einer Hufrolle vermeiden.

    Lg

  40. @Justine:

    Auf keinen Fall Stoßwelle! Mit Horizontaltherapie, vernünftigem Beschlag und angepasster Bewegung läßt sich das hinbiegen.
    Horizontaltherapie ist reine Schulmedizin (weiter entwickelte Interferenz- Stromtherapie). HT wirkt söfort abschwellend und entzündungshemmend. Mit der entsprechenden Frequenz kann über die Beinflussung des Sympatischen Nerven, die Noradrenalinausschüttung an der Synapse gesteuert werden, was eine weitstellung der Blutgefäße zur Folge hat. Wird auch bei Rehe mit durchschlagendem Erfolg eingesetzt!
    Wenn du mehr wissen willst, dann schick mir eine e-mail an: tanja_equimed@yahoo.com

    LG Tanja (Tierphysio)

  41. Mein knapp 17jähriges Pferd hat Arthrose, einen Hufrollenbefund und verletzte Sehnen an der Hinterfessel. Das Pferd läuft lahmfrei in allen drei Gangarten, mässig Schenkelweichen, auf dem Platz, im Gelände und in der Halle. Korrekte gymnastizierende Dressurarbeit ist hier absolut wertvoll und notwendig. Aber, die Menge macht das Gift.

    Ich füttere Ingwer und Teufelskralle kurenweise, und Tendonflex ebenfalls kurenweise.

    Es geht alles, wenn man mit Verstand und Geduld dabei geht (vorausgesetzt das Pferd lahmt nicht).

  42. Hey,

    mein Shetty lahmt seit ein paar Tagen. Anfangs in allen Gangarten, jetzt sind im Trab einige Takte nicht sauber und Wendungen geht er mir gar nicht mehr (Galopp habe ich nicht probiert) und im Schritt lahmt er bei den Wendungen. Mein erster Gedanke: Hufrolle Alle im Stall sagen, dass ich mir nicht so Sorgen machen soll, dass er sich nur verknackst hat, aber es ist nichts geschwollen oder heiß… Morgen kommt sowieso der Hufschmied und ich werde mal mit ihm reden und fragen was er dazu sagt…
    Ich weis, ich mache mir vielleicht zu viel Sorgen, aber ich denke jeder, der hier ein Pferd hat kennt dieses Gefühl…

    Mo

  43. wenn die hufrolle bei einer 6 jährigen stute befund ist ist das für das weitere pferdeleben irgendwie schmerzfrei zu halten und welche gengarten ist am geringsten um eine schonung auf längere zeit zu halten

  44. Hallo, mein Pferd lahmt momentan leider auch, er kriegt momentan Entzündungshammer und war zuerst links lahm da dachte ich es sei von einem ballentrit da eine offene Wunde sichtlich war, nach 2 Wochen pause und entzüdungshmmer war er plötzlich rechts lahm laut Tierarzt er hat dann das Hufgelenk eingespritzt und dann war es weg jedoch war er dann wieder leicht links lahm, ich denke aber das es dadurch sei weil er den linken entlastet hat und dadurch der rechte fuß mehr belastet wurde und jetzt beleidigt ist, eine bekannte hat mir den Tipp gegeben zu schauen beim Fuß ob die Knorpel sich bewegen lassen, den dann sei es ganz sicher keine Hufrollenentzündung
    was sagt ihr??

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