Springen: In-Outs gegen ein hängendes Vorderbein

Manche Pferde neigen dazu, über dem Sprung das Vorderbein hängen zu lassen. Diese Angewohnheit ist unpraktisch, da sie immer wieder zu Abwürfen führt.

Man kann einem Pferd diese Angewohnheit nicht ganz austreiben, aber mit einigen Übungen die Springmanier verbessern. Besonders gut eignen sich hierfür In-Out Reihen.

Zum Üben sollten Sie eine In-Out Reihe mit fünf bis sechs Sprüngen aufbauen. Den Abstand zwischen den ersten beiden Sprüngen wählen Sie passend für Ihr Pferd. Danach stellen Sie die Sprünge jeweils etwas enger. Die Abstände könnten also zum Beispiel so aussehen: 3,50m, 3,40m, 3,30m, 3,20m, 3,10m.

Die Höhe der Sprünge wählen Sie so, dass das Pferd leicht darüber springen kann. 60-80 cm sind ein guter Wert. Sie sollten die Sprünge mit geraden Stangen aufbauen und nicht als Kreuz, da das Pferd dann genauer springen muss.

Durch die sich verkürzenden Abstände, muss das Pferd immer schneller im Vorderbein werden. Wenn Sie diese Übung immer wieder in Ihr Springtraining einfließen lassen, können Sie die Abstände im Laufe der Zeit immer weiter reduzieren.

Achten Sie aber darauf, dass der Schwung und das Grundtempo nicht verloren gehen. Die Hindernisse müssen auch immer noch so weit auseinander stehen, dass das Pferd fehlerlos springen kann. Weniger als 2,50m Abstand sind für ein Großpferd eine kaum lösbare Aufgabe.

Klappt die Reihe ganz gut, können Sie sie am Ende mit einem kleinen Oxer ergänzen, der etwa 6 m weit vom letzen Hindernis entfernt steht. So muss sich das Pferd am Ende der bremsenden Reihe noch einmal strecken. Das fördert die Elastizität.

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Letzte Aktualisierung am 8.12.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API