Blutegel – Schmerzlindernd, entzündungshemmend und entstauend

Blutegel sind etwas, vor dem sich die meisten Menschen spontan ekeln. Die kleinen Würmer werden allerdings schon seit Jahrtausenden erfolgreich in der Medizin eingesetzt. Pferden helfen die Egel bei Prellungen, Blutergüssen, Schwellungen und Entzündungen.

weiterlesen

Gutes Bindegewebe durch Schwefel: MSM für Pferde sinnvoll einsetzen

Da Arthrose viele Ursachen haben kann, gibt es auch viele Ansätze sie zu behandeln. Eine die immer wieder auftaucht ist das Zufüttern von Schwefel. In diesem Artikel erfahren Sie wie Schwefel wirkt und was beim Füttern zu beachten ist.

weiterlesen

Buchbesprechung: Erste Hilfe für mein Pferd

“Erste Hilfe für mein Pferd” von Anke Rüsbüldt ist weniger ein Nachschlagewerk für den Notfall. Das Buch dient eher zur Vorbereitung auf alle Eventualitäten. Es verrät Ihnen, was in die Stallapotheke gehört, wie Verbände angelegt werden und wie Sie unnötige Unfälle vermeiden.

weiterlesen

Das Kreuz-Darmbein-Gelenk: Verrenkung und Blockade

Die dachartige Kruppe spricht für Probleme mit dem Ileosacral-Gelenk
Die dachartige Kruppe spricht für Probleme mit dem Ileosacral-Gelenk

Typische Anzeichen für ein Kreuzdarmbein-Gelenks-Problem sind unklare Lahmheit in der Hinterhand, ticken in engen Wendungen und Traversalen, mangelndes Untertreten in der Hinterhand und Arbeitunwilligkeit. Auch optisch kann man ein solches Problem häufig erkennen. Anzeichen sind eine dachartige Kruppe (siehe Bild), ein in entspanntem Zustand schief gehaltener Schweif und unterschiedlich hohe Sitzbeinhöcker.

Kreuzdarmbeingelenksprobleme entstehen meist durch Stürze, Verlegen oder heftige Ausgleichsbewegungen, zum Beispiel wenn das Pferd wegrutscht oder heftig stolpert. Durch Fehlbelastungen kann es aber auch zu chronischen Entzündungen im Gelenk kommen.

Tritt das Problem plötzlich und heftig auf, sollte ein Tierart klären, ob der Band- oder Muskelapparat beschädigt ist. Ist das der Fall, sollte das Pferd mit Entzündungshemmer und Boxenruhe behandelt werden. So können die verletzten Strukturen in Ruhe heilen.

Bei den meisten Kreuzdarmbeingelenks-Problemen ist Boxenruhe aber kontraproduktiv. Ist das Gelenk lediglich “blockiert” kann ein Osteopath oder Chiropraktiker meist weiterhelfen. Der lockert die verspannten Muskeln um das Gelenk und ermöglicht es dem Pferd so, das Gelenk wieder frei zu bewegen.

Das wichtigste ist aber ein sinnvolles Training, mit dem Sie die Muskulatur in der Kruppe aufbauen. Am Anfang bietet sich dafür die Longe an. Durch gezieltes Longieren können Sie die Aktivität der Hinterhand steigern und dadurch das Kreuzdarmbeingelenk stabilisieren.

Unter dem Sattel bieten sich Cavalettiarbeit und ein Wechsel zwischen Versammlung und Vorwärtsabwärtsreiten an. Ebenfalls hervorragend für die Hinterhand ist Bergaufreiten. Mit einem gezielten Training lassen sich auch sehr instabile Kreuzdarmbein Gelenke wieder fit kriegen.

Es dauert allerdings relativ lang bis die Muskulatur an der Kruppe auf das Training reagieren. Mindestens drei Monate sollten Sie schon einplanen, bis erste Ergebnis sichtbar werden.

Bestseller Nr. 1
Bestseller Nr. 2
Aniforte Omega 3-Lachsöl 1 Liter- Naturprodukt für Hunde, Katzen und Pferde
  • 100% Naturprodukt für Tiere
  • Kann für ein glänzendes Fell sorgen, den Stoffwechsel fördern und wachstumsfördernd wirken
  • Reich an Vitamin D, Omega- 3 und Omega- 6 Fettsäuren