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Umgang: Strohschnur gegen zerrissene Halfter und Stricke

Manche Pferde neigen dazu, sich loszureißen, wenn sie angebunden sind. Bei manchen ist es eine Unart, bei anderen schlicht Panik. Meist zieht das Pferd dabei solange, bis entweder Halfter oder Strick nachgeben.

Auf Dauer ist diese Veranstaltung teuer, da jedes Mal ein neuer Strick oder ein neues Halfter fällig sind. Dagegen hilft ein kleiner Trick.

Besorgen Sie sich ein etwa 25 cm langes Stück Strohschnur und dröseln Sie die Schnur auf. Nehmen Sie etwa die Hälfte der Fasern und fädeln Sie diese Schnur durch den Ring am Halfter, an dem Sie Ihr Pferd immer anbinden. Jetzt knoten Sie die Enden der Strohschnur mit einem einfachen Doppelknoten zusammen.

In die so entstandene Schlaufe haken Sie den Strick ein. Diese Konstruktion ist relativ stabil. Zieht das Pferd jetzt heftig am Strick, löst sich der Knoten in der Strohschnur und das Pferd ist frei, ohne das Halfter oder Strick reißen.

Wer sein Pferd so anbindet, sollte es allerdings im Auge behalten, damit es sich nicht selbstständig macht. Besonders gut geeignet ist das System in Situationen in denen das Pferd oft panisch reagiert, zum Beispiel beim Hufschmied oder beim Tierarzt.

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Aktualisiert am: 14.09.2005

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Kommentare 0 bis 5 von 7 Kommentaren   |< < >> >|

hi
super tipp das mit der schnur!
Ich werd das aber nicht so einsetzen können , da meine kleine sehr
lieb beim führen & co ist :-)
aber noch mal danke für den tollen tip
lg
elisa & Mystery Melodie (meine kleine)

[elisa | 31.05.2010]
Antworten


Also wir haben im Stall am Putzplatz immer Anbindeketten mit einem
Stück Strohschnur hängen. Seit dem ist bei mir noch kein einziger
Strick oder Halfter kaputt gegangen.
lg
[Steff | 11.10.2009]
Antworten


Hallo,
ich habe auch so einen Kandidaten und kann den Anbindering
soft'n'strict von Micheal Geitner nur empfehlen. Ich benutze diesen
jetzt schon mehrere Monate und zerissene Halfter gehören der
Vergangenheit an. Mit ca. 15€ eine Investition, die sich wirklich
lohnt!
Man kann den Anbindehaken auch an Hänger etc. befestigen. guckt
einfach im Pferdesporthandel (Kraemer)
lg,
Bente
[Bente | 30.06.2008]
Antworten


Hey Franziska.
Da wirst du sicher recht haben, da das Buch schon relativ alt ist.
Danke für den Tipp. Auf das hätte ich auch selber kommen können :))
lg Kathi
[Kathi | 01.09.2007]
Antworten


Hi Kathi, ich denke mal, das kommt stark auf die Qualität des
Lederhalfters an, die früher üblichen Halfter aus nur einer einfachen
Schicht relativ hartem Leder sind in der Tat relativ schnell gerissen.
Diese Halfter findet man heute aber kaum noch. Heutige Lederhalfter
sind meist Aus mehreren Schichten zusammengenäht und gepolstert. DAmit
sind sie sehr stabil. Der Hauptunterschied ist aber meist der
Verschluß: Lederhalfter werden fast immer mit einer Stabilen Schnalle
verschlossen. Die meisten Nylonhalfter haben dagegen einen
Steckverschlluss, der bei Zug durchrutschen kann. Ausser bei sehr
stark abgewetzten Halftern habe ich es übrigens noch nicht erlebt, das
einer der Riemen gerissen ist. Meist geben die Ringe oder die Schnalle
nach.
[Franziska (www.tipps-zum-pferd.de) | 29.08.2007]
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