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Quadrille-Figuren: Der Kamm

Eine der einfachsten Figuren in einer Quadrille ist der Kamm. Je mehr Pferde in der Quadrille sind desto beeindruckender ist diese Übung.

Wie sieht der Kamm aus?

Der Kamm besteht aus zwei Abteilungen die jeweils auf einer Linie nebeneinander reiten. Die zwei Abteilungen reiten um eine Pferdebreite versetzt aufeinander zu und schlüpfen jeweils durch die Lücken zwischen zwei Reitern der entgegenkommenden Abteilung hindurch.

Der Kamm

Was müssen die Reiter können?

Die Anforderungen für einen Kamm sind relativ gering. Die Reiter müssen lediglich zuverlässig am Punkt abwenden und geradeaus reiten können. Damit der Kamm gut aussieht, sollten die Reiter einer Abteilung alle auf einer Linie reiten, daher ist es sinnvoll, dass die Reiter das Tempo ihres Pferdes anpassen können.

Die Voraussetzungen

Der Kamm kann entweder an der langen oder an der kurzen Seite geritten werden, je nach Zahl der Pferde in der Quadrille. Ab acht Pferden wird die kurze Seite zu eng. Bei nur vier oder sechs Pferden wirkt der Kamm an der langen Seite verloren.

Für einen Kamm braucht man zwei Abteilungen mit gleich vielen Pferden. Die Abteilungen können entweder auf der selben Hand, um eine halbe Runde versetzt sein oder auf unterschiedlichen Händen auf gleicher Höhe auf die lange oder kurze Seite kommen.

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Aktualisiert am: 22.07.2011

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