Quadrille-Figuren: Einfädeln
Das Einfädeln kommt in fast jeder Quadrille vor. Es ist nötig, um aus zwei Abteilungen eine zu machen. Damit das Einfädeln klappt, müssen die Abstände zwischen den einzelnen Reitern angepasst werden.
Wie sieht das Einfädeln aus?
Beim Einfädeln werden aus zwei Abteilungen eine. Die beiden Abteilungen kommen dabei aus unterschiedlichen Richtungen und werden im Reißverschluß-Prinzip zu einer zusammengefügt.
Der Trick dabei ist, das eine Abteilung leichten Vorsprung hat und die Abstände so weit vergrößert, dass jeweils ein Reiter der zweiten Abteilung zwischen zwei Reiter der ersten Abteilung passt.
Um diesen Platz zu schaffen sollte jeder Reiter zulegen, sobald er den Treffpunkt erreicht. Vor dem Treffpunkt sollten die Reiter das Tempo etwas verkürzen.
Was müssen die Reiter können?
Die Reiter müssen Ihr Pferd unabhängig von den anderen Pferden in der Abteilung reiten können. Die Pferde dürfen nicht aneinander kleben, da sich die Abstände sonst nicht vergrößern lassen. Das Abwenden am Punkt und die Tempoanpassungen sollten ebenfalls klappen.
Die Voraussetzungen
Zum Einfädeln braucht man zwei Abteilungen, die sich aus verschiedenen Richtungen kommend treffen, um anschließend in eine gemeinsame Richtungen weiterzureiten. Meist wird beim Abwenden auf die Mittellinie oder von der Mittellinie auf die Querlinie eingefädelt.
Es ist auch möglich, eine Abteilung in eine zweite einfädeln zu lassen, die geradeaus weiterreitet. Zum Beispiel wenn Abteilung eins ganze Bahn reitet und Abteilung zwei vom Zirkel kommt.
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