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Pferde sicher transportieren: Die richtige Ausrüstung für den Transport

Fast jedes Pferd wird hin und wieder transportiert, sei es zu einem Turnier, zum Tierarzt oder zu einem neuen Besitzer. Damit dem Pferd unterwegs nichts passiert, ist die richtige Ausrüstung wichtig.

Da Pferde im Hänger oft stolpern, ist es wichtig, die Beine zu schützen. Am einfachsten und komfortabelsten geht das mit Transportgamaschen. Doch leider gibt es nicht nur gute Transportgamaschen. Viele Modelle sind zu kurz oder zu weich. Wichtig bei der Auswahl der Gamaschen ist, das sie dick gepolstert sind. Die äußere Hülle sollte aus einem stabilen, reißfesten Material bestehen, damit die Gamaschen lange halten. Die Gamaschen sollten so geschnitten sein, dass sie nicht nur das Röhrbein, sondern auch den Kronrand und das Karpalgelenk beziehungsweise Sprunggelenk schützen.

Lohnt es sich für Sie nicht, spezielle Transportgamaschen anzuschaffen, können Sie die Beine mit gepolsterten Bandagierunterlagen und dicken Bandagen schützen. Bandagieren Sie die Beine so, das oben ein Teil der Bandagierunterlagen heraus schaut. Dieser überstehende Rand soll die empfindlichen Gelenke schützen. Die Kronränder schützen Sie, in dem Sie an allen vier Beinen Springglocken anlegen.

Zum Anbinden des Pferdes sollten Sie ein stabiles Halfter und einen Strick mit Panikhaken verwenden. So können Sie das Pferd im Notfall schnell befreien. Noch besser geeignet sind spezielle Anbinder, die auf beiden Seiten mit einem Panikhaken ausgestattet sind.

Bei kühlem Wetter sollten Sie dem Pferd eine Decke auflegen, da die meisten Pferde im Hänger schwitzen und dann in der Zugluft schnell frieren. Bei warmem Wetter schützt eine Fliegendecke das Pferd vor Zugluft und nervigen Plagegeistern.

Für Pferde die sich häufig den Kopf anhauen oder steigen, gibt es spezielle Hauben aus festem Leder, die Verletzungen verhindern sollen. Manche Pferde reagieren aber panisch auf diese Hauben, weil Sie hinter den Ohren drücken. Sie sollten daher vor dem Transport testen, wie Ihr Pferd auf eine solche Haube reagiert.

Bei unruhigen Pferden hat sich ein gefülltes Heunetz bewährt, da das Pferd während der Fahrt etwas zu tun hat und so abgelenkt ist. Das Heunetz muss aber unbedingt so hoch aufgehängt werden, dass das Pferd nicht reintreten kann. Beachten Sie dabei, dass das Heunetz im leeren Zustand deutlich länger wird.


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Hallo!
Also ich finde die Seite schon einmal sehr informativ, aber ich fände
es schöner, wenn noch ein paar Bilder von Tranportgamaschen dazu
kommen würden!
Lg
[Luisa | 03.08.2008]

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das mit den bildern ist eine dute idee aber ich wüsste noch gerne ob
man dem pferd auch nur einfache gamaschen und eine leichte decke
überlegen kann, mir steht ein transport nach polen kurz bevor ! das
formelle ist bereits erledigt aber ich möchte auf keinen fall das
meine stute sich beim transport unwohl fühlt geschweige den verletzt.
[Samantha | 31.03.2009]

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auf welche Seite stellt man ein Pferd, oder das schwerere bei zwei
Pferden? und warum?
[Kalle | 02.10.2009]

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Beim Transport eines einzigen Pferdes in einem Doppelhänger ist es
ratsam, dieses auf die linke Seite zu stellen. Dann liegt der Hänger
besser auf der Straße und in den engeren Rechtskurven. Straßen haben
immer eine Neigung nach Rechts (Wasserablauf) und wenn das Pferd links
steht gleicht der Druck auf die Stoßdämpfer die Schräglage aus, so
dass die Lage einigermaßen ausgeglichen ist.
Das ganze ist vielleicht ein wenig umständlich erklärt, aber ist
hoffe, ich konnte helfen :-)
Zu den Gamaschen: Ich würde Transportgamaschen empfehlen, da sie
Röhrbein, Kronenrand und Fesselgelenk schützen. Alternativ kann man
die Beine auch dick einbandagieren, wird auch öfter gemacht, dauert
aber eben etwas länger.
[Nicole | 09.02.2010]

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Wir fahren nach Österreich in Urlaub und wollen das Pferd unserer
Tochter mitnehmen.
Worauf müssen wir achten und ist die Fahrt für das Tier ca. 700 km
nicht zu lange. Bitte um Ihre Hilfe, da ich große Bedenken habe.
Vilen Dank
[Claßen, Karin | 14.06.2010]

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