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Pferd kaufen: Immer zweimal reiten

Wer ein Pferd kaufen will hat die Qual der Wahl. Oft stehen viele Pferde zur Auswahl und die Entscheidung fällt nicht leicht. Daher sollten Sie sich für den Kauf Zeit lassen.

Beim Anschauen sollten Sie eine neutrale Person mitnehmen und sich das Pferd vorreiten lassen.

Danach setzen Sie sich selber auf das Pferd. Stimmt die Chemie, sollten Sie aber nicht sofort zuschlagen. Vereinbaren Sie lieber noch einen zweiten Termin mit dem Verkäufer, an dem Sie das Pferd dann von Anfang an selber reiten. So stellen Sie dann gleich fest, ob Ihnen das Pferd wirklich liegt.

Ein weiterer Vorteil: Das Pferd ist dieses Mal nicht schon abgeritten, sondern kommt direkt aus dem Stall oder von der Koppel. Sie können es also so reiten, wie Sie das auch später zu Hause tun werden. Testen Sie, ob Sie das Pferd selbstständig an den Zügel reiten können und ob die Durchlässigkeit auch am Anfang der Arbeit stimmt.

Gerade schwächere Reiter erleben beim zweiten Probereiten oft eine Überraschung. Das beim Bereiter und beim ersten Test brave, rittige Pferd ist plötzlich heftig, legt sich auf den Zügel oder ist faul. Denn ein starker Reiter der das Pferd abreitet, kann einen großen Unterschied bewirken. Da Sie das Pferd aber meistens alleine Reiten werden, sollten Sie sich mehr auf Ihren Eindruck beim zweiten Probereiten verlassen.

Damit haben Sie dann ein realistisches Bild von dem Pferd und können Ihre Kaufentscheidung auf einer besseren Basis treffen.


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