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Buchbesprechung: Der Reiterplan

Der ReiterplanWer mit seinem Pferd weiterkommen möchte, muss das Training planen. Dabei hilft ein Tagebuch fürs Pferd.

Als Tagebuch tut es natürlich auch ein einfacher Kalender - oder man wählt den Reiterplan 2011.

Dieses spezielle Tagebuch fürs Pferd bietet einen Zusatznutzen. Neben einfachen Tabellen zum Eintragen, was man mit dem Pferd gemacht hat und Platz für Notizen, gibt es jede Woche einen “Denkanstoß”.

Was hab ich gemacht?

Neun bunte Kästchen geben ein grobes Raster in dem man ankreuzt, was man an dem jeweiligen Tag mit dem Pferd gemacht hat: Gelb steht für Arbeit unter dem Sattel, also Lektionentraining, Gymnastizieren oder Springen. Die mittlere, grüne Zeile beinhaltet mit Longieren, frei laufen lassen und Ausreiten die eher entspannenden Elemente fürs Pferd. Unten im roten Abschnitt findet sich der Rest: Zirkuslektionen, Bodenarbeit und ein Kasten für alles was sonst nirgends passt. Auch wichtig: die Zeit die Sie mit dem Training verbracht haben.

Selbsteinschätzung

Der Reiterplan fordert dazu auf, jeden Tag einzuschätzen, wie gut Pferd und Reiter an diesem Tag mit dem Training zurechtgekommen sind. Dazu bekommt jeder eine Note von eins bis sechs. Der Reiter soll beurteilen, ob er dass, was er in dieser Trainingseinheit erreichen wollte umsetzen konnte und für das Pferd verständlich rübergebracht hat. Das Pferd bekommt ebenfalls eine Note. Hier geht es darum, wie harmonisch das Training war und wie gut das Pferd sich daran beteiligt hat. Die Smileys bieten noch einmal eine Kurzzusammenfassung für das Gefühl nach dem Training. Am Ende des Buches gibt es eine Zusammenfassung wieviele Smileys es von jeder Sorte im jeweiligen Monat gab - hoffentlich mit immer mehr lachenden Smileys.

Denkanstöße

Auf jeder Seite für eine Woche hat eine der fünf am Reiterplan beteiligten Pferdefrauen ein paar Sätze zu einem bestimmten Thema geschrieben. Diese sollen zum Nachdenken und Verbessern des Trainings anregen. Die Denkanstöße sind weit gefächert und reichen vom passenden Sattel bis zum Verladetraining.In der Kopfzeile gibts zusätzlich Zitate, Buch und Internet-Tipps.

Die Autorinnen

Insgesamt sind fünf Autorinnen am Reiterplan beteiligt. Corinna Scholz bildet Pferde, klassisch barok und iberisch aus. Sie legt großen Wert darauf, dem Pferd zuzuhören und auf die Dinge einzugehen, die es von sich aus anbietet. Ebba Woywode beschäftigt sich dressurmäßig vor allem mit Ponys, Kleinpferden und Isländern. Martina Stöhr betreibt eine mobile Praxis für Pferdephysiotherapie und gibt Hinweise zum körperlichen Zustand der Pferde. Petra Köpcke ist FN-Trainer B und Ausbilderein der Schule der Légèreté. Zusätzlich beschäftigt sie sich noch mit vielen Themen rund ums Pferd. Das Steckenpferd der fümften Autorin, Sylvia Czarnecki, sind die Zirkuslektionen. Mit diesen Damen ist also ein weites Themenspektrum rund ums Pferd abgedeckt.

Fazit

Der Reiterplan bietet alles, was man sich von einem Jahreskalender wünscht und etwas mehr. Die Denkanstöße regen zum Nachdenken über das eigene Training und den Umgang mit dem Pferd an. Die Selbsteinschätzung hilft dabei Schwachstellen im Training zu finden und gezielt daran zu arbeiten und die immer wieder eingestreuten Fotos machen einfach nur Spaß.

Geeignet ist der Reiterplan eigentlich für jeden Pferdemenschen, besonders angesprochen fühlen werden sich jedoch all jene, die sich mit der klassischen Reiterei beschäftigen, da die Interessen der Autorinnen in den Denkanstößen immer wieder durchscheinen.

Herausgegeben wird der Reiterplan von der Foto- und Webdesign Soyka GmbH. Das Buch hat 136 Seiten und kostet 8,90 Euro. Für Reitvereine, die eine Sammelbestellung von mehr als 10 Stück aufgeben, gibt es Rabatt. Zu beziehen ist der Reiterplan über www.reiterplan.de oder den Fachhandel.eine typische Wochenübersicht im Reiterplan

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Aktualisiert am: 26.10.2010

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